INFORBIO ist ein multidisziplinäres Projekt, das nachhaltige Land- und Forstwirtschaft mit mobilen Gesundheitsangeboten und dem Aufbau eines Frühwarnsystems für zoonotische Erkrankungen verbindet. Übergeordnetes Ziel ist es, Wälder als natürliche Barrieren gegen die Ausbreitung zoonotischer Krankheiten zu schützen und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in abgelegenen Regionen der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) und Kameruns zu verbessern.
Der WWF Deutschland koordiniert das Projekt gemeinsam mit dem WWF in der ZAR und in Kamerun, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization, FAO) und weiteren lokalen und internationalen Partnern. Das HIOH übernimmt im Projekt den Aufbau eines Frühwarnsystems für Zoonosen in drei Zielregionen: den Dzanga-Sangha-Schutzgebieten (ZAR), dem Campo-Ma’an-Nationalpark (Kamerun) und dem Lobéké-Nationalpark (Kamerun). Dafür werden die Forschenden regelmäßig Proben von Wildtieren, Wildfleisch (Bushmeat) und aus der Umwelt nehmen und sie in den kommenden fünf Jahren in Laboren vor Ort analysieren.



















































